Victron · VRM
Deine Geräte im Victron VRM
Du hast eine Victron-Anlage im Fahrzeug und schaust ohnehin auf das Victron-Display oder ins VRM-Portal? Mit der OCC Bridge erscheinen dort auch Heizung, Warmwasser, Klimaanlage, Gasflasche und Temperaturen, an derselben Stelle wie deine Batterie. Vieles davon kannst du direkt bedienen, im Fahrzeug genauso wie von zu Hause.
Stand: September 2026. Hier steht, was heute funktioniert, was noch in Vorbereitung ist und was du für die Einrichtung brauchst. Wo etwas erst am Prüfstand erprobt ist, steht das dabei.
Die Begriffe in Kürze
- GX-Gerät
- Die zentrale Steuereinheit einer Victron-Anlage, zum Beispiel Cerbo GX oder Ekrano GX. Darauf läuft Venus OS. Es sammelt die Werte von Batterie, Solarregler und Ladegerät und zeigt sie auf dem Display im Fahrzeug.
- VRM
- Victron Remote Management, das Online-Portal und die App von Victron. Das GX-Gerät schickt seine Werte übers Internet dorthin. So siehst du deine Anlage von überall und kannst sie aus der Ferne bedienen.
- Node-RED
- Ein Werkzeug, mit dem sich Datenwege auf dem GX-Gerät einrichten lassen. Victron liefert es in der Ausführung „Venus OS Large“ mit, zusammen mit einer Erweiterung, die eigene Geräte im Victron-System anlegen darf.
- MQTT
- Ein verbreitetes Verfahren, mit dem Geräte kurze Nachrichten austauschen. Das Gateway meldet darüber seine Werte und empfängt Befehle.
- OpenCamperCore-Gateway
- Die Steuerung im Fahrzeug. Sie ist mit Heizung, Klimaanlage und anderen Geräten über deren Fahrzeugbus verbunden, etwa CAN oder CI-Bus. Wie das geht, steht unter Geräte am CI-Bus und am CAN-Bus.
- OCC Bridge
- Unsere Erweiterung für Node-RED auf dem GX-Gerät. Sie macht aus jedem OpenCamperCore-Gerät ein Victron-Gerät, das im Display und im VRM erscheint.
So kommen die Werte ins VRM
- Heizung · Warmwasser · Klima · Kühlschrank · GasflascheFahrzeugbus (CAN, CI-Bus)
- OpenCamperCore-Gateway im FahrzeugMQTT, verschlüsselt
- OpenCamperCore-CloudWeg 1: Die Victron-Anlage spiegelt die Daten ihres Fahrzeugs. Weg 2: Node-RED holt sie selbst ab.
- Victron GX-Gerät mit Node-RED und OCC Bridgelegt Victron-Geräte an: Schalter, Regler, Anzeigen, Tank
- GX-Display im Fahrzeug · VRM-Portal · VRM-App
Für das Victron-System sieht ein so angelegtes Gerät aus wie ein Victron-Schaltmodul, ein Temperatursensor oder ein Tankgeber. Deshalb erscheint es ohne weiteres Zutun auch im VRM-Portal und in der VRM-App.
Der Weg zurück läuft genauso: Verstellst du im VRM die Solltemperatur, geht der Befehl über das GX-Gerät und die OpenCamperCore-Cloud zum Gateway und von dort zur Heizung.
Was du im VRM siehst und bedienst
Die OCC Bridge baut die Bedienelemente aus der Selbstauskunft der Geräte. Jedes Gerät meldet, welche Werte es hat, in welcher Einheit und in welchen Grenzen und ob man sie verstellen darf. Meldet eine Heizung zum Beispiel, dass sie zwischen 16 und 31 °C einstellbar ist, entsteht genau dieser Regler. Programmieren muss dafür niemand etwas.
| Element | Wofür | Bedienbar |
|---|---|---|
| Schalter | Ein/Aus, zum Beispiel Gas-Vorrang | ja |
| Schieberegler | Solltemperatur, Lüfterstufe; bei Temperaturen steht die gemessene Raumtemperatur daneben | ja |
| Auswahl | Betriebsart, Warmwasserstufe, Klima-Modus | ja |
| Info-Feld | ein Zustand als Text, zum Beispiel die aktuelle Energiequelle | nein, nur ablesen |
| Temperaturanzeige | Raumtemperatur, Wassertemperatur | nein |
| Tank | Füllstand der Gasflasche, als Victron-Tank mit Balkenanzeige | nein |
Was ein Gerät als nicht verstellbar meldet, wird nie zum Regler. Es erscheint als Anzeige oder Info-Feld. Die Energiequelle einer Alde-Heizung zum Beispiel zeigt, womit die Heizung gerade arbeitet. Umschalten lässt sie sich dort nicht, deshalb steht sie im VRM als Info-Feld und nicht als Auswahl.
Anzeigenamen sind im Victron-System auf 32 Zeichen begrenzt. Deshalb steht der Wert vorne und das Gerät dahinter, etwa „Solltemperatur Aventa Comfort“.
Welche Geräte heute funktionieren
Die Spalte „Stand“ sagt, wo das gemessen wurde. Kundenfahrzeug heißt: bei Kunden im Alltag im Einsatz und dort geprüft. Prüfstand heißt: mit echten Geräten in unserer Werkstatt geprüft, aber noch nicht in einem Kundenfahrzeug.
Truma-Heizung mit iNet-X-Panel (CAN)
| Im VRM | Art | Stand |
|---|---|---|
| Solltemperatur, mit Raumtemperatur daneben | Schieberegler, 5–30 °C | Kundenfahrzeug, Bedienen aus dem VRM gemessen |
| Betriebsart (Aus, Heizen, Lüften) | Auswahl | Kundenfahrzeug |
| Heizmodus (Fast Heat oder Comfort) | Auswahl | Kundenfahrzeug |
| Warmwasser (Aus, Eco, Comfort, Hot) | Auswahl | Kundenfahrzeug |
| Lüfterstufe | Schieberegler, 0–10 | Kundenfahrzeug |
| Brennerstufe | Anzeige | Kundenfahrzeug |
| Raumtemperatur, Wassertemperatur | Temperaturanzeige | Kundenfahrzeug |
| Gasflasche | Tank mit Füllstand | Kundenfahrzeug |
| Warmwasser-Boost | Schalter | in Vorbereitung, noch nicht am Fahrzeug gemessen |
Im VRM läuft das an einem Kundenfahrzeug im Alltag. An einem zweiten ist der Truma-Teil eingerichtet und liest die Werte. Aus dem VRM bedient und an der Heizung nachgemessen haben wir bisher die Solltemperatur: Der Regler im VRM wurde verstellt, die Truma hat den neuen Wert übernommen und zurückgemeldet. Die übrigen Bedienelemente sind freigeschaltet. Nach der letzten Überarbeitung haben wir sie am Fahrzeug noch nicht einzeln durchgeschaltet, weil die Anlagen in Gebrauch sind.
Der Warmwasser-Boost erscheint nur, solange die Luftheizung läuft. Sonst nimmt die Truma ihn nicht an, und am Original-Panel ist der Knopf dann ebenfalls ausgegraut.
Alde Compact (CI-Bus), mit Klimaanlage über die Alde
| Im VRM | Art |
|---|---|
| Raum-Solltemperatur | Schieberegler |
| Warmwasser (Aus, Normal, Boost) | Auswahl |
| Gas-Vorrang, Gas ein/aus | Schalter |
| Elektro-Heizleistung (0, 1, 2, 3 kW) | Auswahl |
| Klimaanlage (Aus, Manuell, Automatik), Klima-Modus, Klima-Solltemperatur, Lüfterstufe | Auswahl und Schieberegler |
| Energiequelle (Gas, Elektro, Gas + Elektro) | Info-Feld |
| Alde-Steuerung (Frei oder Besetzt) | Info-Feld |
Stand: an unserem Versuchsfahrzeug und am Prüfstand erprobt, bei Kunden noch nicht im Einsatz. Gemessen ist der ganze Weg vom VRM über das GX-Gerät und das Gateway bis zur Heizung, zum Beispiel beim Verstellen der Raum-Solltemperatur.
Das Info-Feld „Alde-Steuerung“ zeigt „Besetzt“, wenn das Alde-Bedienteil im Fahrzeug gerade die Steuerung hält. Dann nimmt die Alde keine Befehle von außen an, und du siehst im VRM, warum.
Weitere Geräte am Prüfstand
Am Prüfstand haben wir außerdem eine Truma-Klimaanlage Aventa, eine Truma Combi und einen Thetford-Kühlschrank (Kühlstufe, Gefrierstufe, Energiequelle) automatisch ins VRM gebracht. Die Bridge hat die Geräte selbst gefunden und daraus 19 Bedienelemente erzeugt. In einem Kundenfahrzeug laufen diese Geräte über diesen Weg noch nicht.
Wallas-Dieselheizung
Für die Wallas-Heizung gibt es einen eigenen, fest gebauten Ablauf für Node-RED: Heizung ein/aus, Solltemperatur und Raumtemperatur. Er ist an einer Anlage abgenommen und läuft unabhängig von der OCC Bridge.
Zeitpläne, Automationen und Szenen
Venus OS hat keinen allgemeinen Zeitplaner. Zeitgesteuert sind dort nur die Ladefenster für Batteriespeicher. Die OCC Bridge ergänzt das:
- Zeitpläne, etwa „werktags um 22:00 die Heizung absenken“. Jeder Zeitplan erscheint im VRM als Schalter. Dort schaltest du ihn scharf oder unscharf, mit einem zweiten Regler verstellst du die Uhrzeit.
- Automationen, die Werte aus der OpenCamperCore-Welt und aus der Victron-Anlage verbinden. Ein Beispiel vom Prüfstand: „Lüfter der Klimaanlage auf mittel, wenn es abends ist und der Akku mindestens 50 % hat.“ Der Akkustand kommt direkt aus der Victron-Anlage.
- Szenen: eine Auswahl im VRM, hinter der mehrere Befehle auf einmal liegen, etwa „Nacht“ oder „Ankommen“.
- Meldungen: Hinweise wie „Frischwasser knapp“, die im GX-Display und im VRM als Warnung oder Alarm erscheinen. Eine Automation kann dazuschreiben, warum sie etwas abgeschaltet hat.
Stand: am Prüfstand und auf unserem Messeaufbau erprobt, bei Kunden noch nicht im Einsatz.
Sicherheit: was die Bridge nicht tut
Eine Heizung ist eine Gasanlage. Deshalb hat die Bridge mehrere Sperren, die aus echten Vorfällen im Betrieb entstanden sind.
- Kein Befehl beim Start
- Wird die Bridge neu eingespielt oder startet das GX-Gerät neu, melden die Victron-Bedienelemente zuerst ihre Startwerte. Würde man diese weiterleiten, stünde die Heizung plötzlich auf dem Wert eines Reglers, den niemand angefasst hat. Die Bridge nimmt deshalb in den ersten 30 Sekunden nach jedem Start keine Bedienung an. Bei der Inbetriebnahme an Kundenfahrzeugen haben wir mitgeschrieben: Beim Einspielen ging kein einziger Befehl an die Heizung.
- Schreibsperre für die Truma-Heizung mit iNet X
- Der Teil, der Befehle an die Truma weitergibt, hat eine eigene Sperre mit zwei Knöpfen in Node-RED: Freigeben und Sperren als Not-Aus. Ab Werk startet er gesperrt. Solange er gesperrt ist, meldet er alle Werte als nicht verstellbar, und im VRM stehen nur Anzeigen. So drückt niemand auf einen Regler, der nichts bewirkt. Auf Wunsch des Anlagenbetreibers kann der Installateur den Startzustand auf „frei“ stellen. Die Freigabe greift dann erst 35 Sekunden nach dem Start, also nach dem Anlaufschutz. Die Sperre lässt sich auch aus der Ferne über VRM setzen und lösen.
- Nur, was das Gerät kann
- Meldet ein Gerät einen Wert als nicht verstellbar, entsteht kein Regler. Ist eine Funktion gerade nicht verfügbar, wie der Warmwasser-Boost bei ausgeschalteter Luftheizung, verschwindet der Schalter, statt ins Leere zu schalten. Unbekannte Zustände werden nicht geraten: Meldet ein Gerät einen Modus, den wir nicht zuordnen können, bleibt das Feld leer. Eine laufende Heizung als „aus“ anzuzeigen, wäre gefährlicher als eine Lücke.
- Kein Wert, keine Behauptung
- Liefert ein Gerät zu einem Bedienelement gerade keinen Wert, etwa weil die Klimaanlage aus ist, markiert die Bridge das Element im Victron-System als nicht verfügbar. Es steht dann nicht mit einem zufälligen Startwert da, der wie ein echter Zustand aussieht.
- Keine gespeicherten Altwerte
- Zustandswerte werden nie dauerhaft auf dem Server abgelegt. Wer sich neu verbindet, bekommt keinen alten Wert, der frisch aussieht. Der Teil für die Truma iNet X gibt nach zwei Minuten ohne Meldung der Heizung keine Werte mehr weiter.
- Nur das eigene Fahrzeug
- Befehle gehen ausschließlich an das Gateway des eigenen Fahrzeugs. Nachrichten mit fremder Kennung werden verworfen.
- Deine eigenen Abläufe bleiben unberührt
- Die Bridge ändert in Node-RED nur ihren eigenen Bereich. Andere Abläufe auf dem GX-Gerät haben wir bei den Prüfläufen Byte für Byte verglichen, sie blieben unverändert. Auch an den Kundenfahrzeugen blieben vorhandene Abläufe unberührt.
- Sicherheitsfunktionen bleiben im Gerät
- Überhitzungsschutz, Verriegelungen und alles, worauf man sich verlassen muss, bleiben in der Heizung, in der Hardware und in der Gateway-Firmware. Die Bridge ist eine Bedienoberfläche. Die Heizung und ihr Bedienteil im Fahrzeug arbeiten unabhängig von ihr.
Voraussetzungen
Victron-Seite
- Ein GX-Gerät, zum Beispiel Cerbo GX oder Ekrano GX, mit Venus OS in der Ausführung „Large“. Sie bringt Node-RED mit.
- Node-RED ist in den Einstellungen des GX-Geräts eingeschaltet.
- Die Victron-Erweiterung für Node-RED ab Version 1.7.24. Ältere Versionen kennen die Anzeige-Elemente nicht. Erprobt ist die Bridge mit Version 1.7.27.
- Für den Fernzugriff: Internetverbindung des GX-Geräts und eine Anlage im VRM-Portal.
- Ist am GX-Gerät ein Passwort gesetzt, trägt der Installateur die Anmeldung für Node-RED einmalig in der Bridge ein.
OpenCamperCore-Seite
- Ein Gateway im Fahrzeug, verbunden mit den Geräten und mit der OpenCamperCore-Cloud.
- Eine gültige Freischaltung für die angeschlossenen Geräte. Befehle aus dem VRM laufen über dieselbe Freigabe wie Befehle aus der App (siehe Freischaltung je Gerät).
Der Weg der Daten auf das GX-Gerät
Es gibt zwei Wege. Die Bridge funktioniert mit beiden gleich, und beide sind an echten GX-Geräten erprobt.
- Die Victron-Anlage spiegelt die Fahrzeugdaten. Der Nachrichtendienst, der auf dem GX-Gerät ohnehin läuft, holt die Daten dieses einen Fahrzeugs verschlüsselt aus der OpenCamperCore-Cloud und schickt nur Bedienbefehle zurück. Die Zugangsdaten liegen dabei nicht in Node-RED. Dieser Weg braucht einmalig einen Systemzugang zum GX-Gerät.
- Node-RED holt die Daten selbst. Node-RED verbindet sich verschlüsselt mit der OpenCamperCore-Cloud. Das braucht keinen Eingriff in das GX-System und passt, wenn kein Systemzugang möglich ist.
Grenzen und Hinweise
- Victron gibt die Gerätetypen vor
- Im VRM erscheinen Schalter, Regler, Auswahlfelder, Anzeigen und Tanks. Eine Heizung mit mehreren Zonen, Assistenten oder feine Einstellungen sehen im Victron-System nie so aus wie in der OpenCamperCore-App. Dafür bleiben App und Bedienpanels da.
- Das VRM zeigt, was das GX-Gerät meldet
- Im Display im Fahrzeug und in der Fernbedienung über VRM siehst du die Werte zeitnah. Die Übersichten und Verläufe im VRM-Portal hinken oft einige Minuten hinterher. Nach dem Anlegen neuer Bedienelemente kann es bis zu einer Viertelstunde dauern, bis das Portal sie in seiner Geräteliste führt. Victron weist außerdem darauf hin, dass der Fernzugriff je nach Verbindung langsam sein kann.
- Nach dem Bedienen braucht die Rückmeldung einen Moment
- Das Gerät bestätigt einen neuen Wert meist innerhalb von etwa zehn Sekunden. Solange hält die Anzeige deine Eingabe fest, damit der Regler nicht zurückspringt. Schiebst du einen Regler schnell hin und her, schickt die Bridge höchstens alle 2,5 Sekunden einen Befehl, und der zuletzt eingestellte Wert gilt.
- Verbindungsabbruch
- Bricht die Verbindung zum Gateway ab, zeigt die Victron-Oberfläche derzeit den zuletzt empfangenen Wert weiter an. Eine Kennzeichnung als „veraltet“ gibt es noch nicht. Wenn du aus der Ferne nachsiehst und ein Wert sich lange nicht ändert, prüfe im Zweifel die Verbindung des Fahrzeugs.
- Temperaturanzeigen ohne Messwert
- Hat ein Gerät noch keine Temperatur geliefert, zeigt das Victron-System an dieser Stelle seinen eigenen Standardwert 25,0 °C. Genau 25,0 °C ist deshalb ein Hinweis auf „noch kein Messwert“.
- Ein Gerät, das gar nichts meldet, fehlt ohne Hinweis
- Die Bridge meldet einzelne Werte, die sie nicht abbilden kann. Ein Gerät, das überhaupt nichts sendet, kennt sie nicht und kann es deshalb auch nicht als fehlend melden. Der Installateur zählt bei der Einrichtung nach, ob alle Geräte da sind.
- Neue Bedienelemente und Neustarts
- Kommen neue Bedienelemente dazu, gehört ein Neustart von Node-RED zur Einrichtung. Nach einem Neustart kann es derzeit nötig sein, die Konfiguration der Bridge erneut einzuspielen. Daran arbeiten wir.
- Updates von Venus OS
- Ob alle Victron-Bedienelemente ein Update von Venus OS unverändert überstehen, haben wir noch nicht geprüft. Die Bridge baut sich aber aus ihrer Konfiguration selbst wieder auf: Am Prüfstand standen nach einer Neuinstallation alle 33 Bedienelemente nach 8 Sekunden wieder an ihrem Platz.
- Zeitpläne holen nichts nach
- War das GX-Gerät zur Schaltzeit aus, wird der Befehl später nicht nachgeholt. Zeitpläne arbeiten auf die Minute genau.
- Noch nicht verfügbar
- Frisch- und Abwassertanks der Truma-Anlage im VRM, der Warmwasser-Boost der Truma im Kundenfahrzeug sowie Zeitpläne, Automationen und Szenen im Kundenfahrzeug.
Einrichtung
Die Einrichtung übernimmt dein Händler oder Ausbauer, auf Wunsch mit Unterstützung von OpenCamperCore. Am GX-Gerät wird nichts geöffnet oder umgebaut. Der Ablauf:
- 1
Am GX-Gerät prüfen: Venus OS Large, Node-RED eingeschaltet, Victron-Erweiterung in passender Version, Verbindung zum VRM.
- 2
Das Gateway einbauen, mit den Geräten verbinden, die Freischaltung prüfen und mit der OpenCamperCore-Cloud verbinden.
- 3
Den Datenweg auf das GX-Gerät einrichten, Weg 1 oder Weg 2 (siehe Voraussetzungen).
- 4
Die OCC Bridge in Node-RED einspielen. Das ist eine einzige Datei, die im Node-RED-Editor importiert wird. Bei einer Truma-Heizung mit iNet X kommt der Teil für die iNet X dazu.
- 5
Die Konfiguration einspielen: welche Geräte und Werte im VRM erscheinen sollen und mit welchen deutschen Beschriftungen.
- 6
Mit dem Anlagenbetreiber festlegen, ob die Bedienung aus dem VRM ab dem Start frei sein soll oder erst nach Freigabe.
- 7
Kontrolle: Sind alle Geräte da? Stimmen die angezeigten Werte mit dem Bedienteil im Fahrzeug überein? Ein Bedienvorgang aus dem VRM nur mit Zustimmung des Betreibers.
Das alles geht auch aus der Ferne. Im VRM-Portal steht unter dem Menüpunkt „Venus OS Large“ der Node-RED-Editor des GX-Geräts zur Verfügung, ohne dass jemand vor Ort sein muss. So lassen sich Einrichtung, Wartung und die Schreibsperre auch aus der Werkstatt erledigen.
Wie die Geräte überhaupt ans Gateway kommen, steht unter Geräte am CI-Bus und am CAN-Bus anbinden. Welche Geräte es gibt, zeigt die Geräteliste. Fragen? Schreib uns.